Erin Mitchell

SomoS Artist-in-Residence

from: 01.06.2017   to: 31.08.2017

Nach ihrem Studium in Druckgrafik und Zeichnen an der Washington University in St. Louis wurden die Arbeiten Erin Mitchells weltweit ausgestellt. Ihre letzte Einzelausstellung fand 2015 in der Hang Art Gallery in San Francisco statt.

Mitchell bedient sich unterschiedlichster Techniken, immer mit dem Ziel, die Wechselwirkungen zwischen Realität und Virtualität auszuloten. Sie bezieht sich auf den wachsenden Einfluss des Digitalen und geht der Frage nach, wie virtuelle Aktivitäten unser Selbstbild und unsere Beziehung zur Welt beeinflussen.

Erin Mitchell
Erin Mitchell

Mein Ziel ist es, innerhalb der Installation ein Spiel mit der Plausibilität technologischer Annahmen zu betreiben, in dem ich versuche die virtuellen Welten, die wir tagtäglich erleben, real abzubilden. Ich verwende dabei die alltäglichen romantisierten Bilder der Desktop-Hintergründe. Dabei möchte ich die Aufmerksamkeit auf die Ironie und Widersprüche dieser idealisierten Abbildungen der Natur lenken, darauf, wie sehr diese in Widerspruch zu unserer tatsächlichen physischen Umgebung stehen. Ich möchte ein Bewusstsein dafür schaffen, wie technologisiertes Konsumverhalten funktioniert, und was die Folgen davon sind. Es scheint, dass wir dabei mehr zu Konsumenten statt zu Beschützern unserer Umwelt geworden sind.

Erin Mitchell, Artist’s Statement

Von 2-9 September 2017 zeigt Kunsthaus SomoS die Ausstellung „Uncanny Valley“ von Erin Mitchell, in dem die Künstlerin den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Technologie nachgeht.