Future, Now.

Choy Ka Fai, Ryo Kato, Yulia Kazakova, Li Hui, Jelena Martinovic, Hojun Song, Elisa Storelli

from: 05.03.2015   to: 28.03.2015

Die Gruppenausstellung „Future, Now.“ beschäftigt sich mit Science Fiction als Thema der zeitgenössische Kunst, anhand vom Beispiel Star Wars. Mit Arbeiten von sieben junge internationale Künstler zelebriert die Ausstellung Vorstellungen der „Zukunft“ in all ihr potentieller Vielfalt. Die Schau erlaubt uns, die Hinterlassenschaft des Science Fiction Genres innerhalb der Westliche Kultur zu reflektieren.

Künstler:

Choy Ka Fai Ryo Kato Yulia Kazakova Li Hui Jelena Martinovic Hojun Song Elisa Storelli

Kuratiert von Elisa Rusca

Konzeptkünstler und Performer Choy Ka Fay hat eine Maschine gebaut die ihm erlaubt, die Muskelbewegungen anderer Personen zu bestimmen. Seine Arbeit „Prospectus for a Future Body“ (2010-2012) lädt uns ein, über Robotik und Zukunft-Technologien nachzudenken. Der japanische Maler Ryo Kato schafft Bilder apokalyptischen Landschaften, wo Monumental-Schlachten um das Fortbestehen der Erde stattfinden. Im starken Kontrast hierzu stehen die grafische Darstellungen industrieller Dekadenz der Malerin Yulia Kazakova, ein prägnanter Ausdruck technologischer Nostalgie zwischen postmoderner Alptraum und weit entfernter Hoffnung. Der chinesische Künstler Li Hui benutzt die futuristische Ästhetik der Lasers in poetische Arbeiten die den Betrachter visuell und emotional einbinden, während die Fotografin Jelena Martinovic das Fremde innerhalb des Bekannten blosslegt, in dem sie die Erde fotografiert als ob es nicht unser Planeten wäre. Hojun Song spielt in eine Art von humorvollen Pseudo-Research mit unsere Vorstellungen von Cyber-Technologien während schliesslich Elisa Storelli’s enigmatische „Time Pieces“ uns auffordern unsere Beziehung zur Zeit zu reflektieren.

Die „Future, Now.“ Ausstellung wird begleitet von eine Publikation zusammengestellt in Zusammenarbeit mit den australischen Autor, Radio-Produzent und Star Wars Fan Craig Schüftan.

Die Ausstellungsmacher:

Elisa Rusca ist ein in Berlin ansässige Kunsthistorikerin, Autorin und freie Kuratorin.
Sie hat ihr MA in Geschichte und Archeologie am Universität von Lausanne erlangt und hat anschliessend fünf Jahre als Assistent-Kuratorin der Sammlung des Musée de l’Elysée, Lausanne gearbeitet, wo sie massgeblich beteiligt war am Grossprojekt „Hans Steiner: Chroniques de la vie moderne“ (www.elysee.ch). Ein AICA Mitglied, arbeitet sie seit 2011 mit „George,“ ein Magazin aus Lausanne zu Themen wie Kunst , Feminismus und Gender zusammen. In 2014 kuratierte sie die Ausstellung „Oblivion – Anne Duk Hee Jordan, Jacob Kirkegaard, Luke Munn, Virginie Rebetez, Sam Smith“ im Zweigstelle Gallery, Berlin und gab den Katalog „Oblio“ (Broken Dimanche Press, 2014) heraus. Zur Zeit arbeitet sie mit Nathalie Herschdorfer als Redakteurin der „New Dictionary of Photography“ (Thames & Hudson, 2015).

Autor, Radio-Produzent und Lektor Craig Schüftan stammt aus Sydney, Australia, er wohnt und arbeitet zur Zeit in Berlin. Er hat verschiedene Bücher über Musik- und Popkultur geschrieben; „The Culture Club“ (2007), „Hey! Nietzsche, Leave Them Kids Alone“ (2009) und „Entertain Us! an Alternative history of Alternative rock in the 1990’s“ (2012). Schuftan hat Vorträge gehalten über Musikgeschichte, Philosofie, und Kunsttheorie in Australia, UK, die Niederlande und Deutschland. In Berlin präsentiert er das monatlich stattfindende Event „Der Kultur Club;“ eine Reihe Multimedia Präsentationen über die Beziehungen zwischen Modernismus und Popkultur. In 2014 hat er für ABC Radio National die Musikdokumentation „Love in the 90s,“ geschrieben.
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