Henryk M. Broder – SCHWEIN GEHABT!

Fotografie Ausstellung & Buchpresentation

from: 07.09.2016   to: 12.09.2016

Ausstellungseröffnung + Buchpräsentation: 07. Sep. 2016, 18-22 Uhr
Ausstellungsdauer: 08. – 12. Sep. 2016, täglich 14-19 Uhr

SCHWEIN GEHABT! – eine Autobiografie in Bildern
Mit Essays von Elke Schmitter und Leon de Winter
Ausstellungs- und Buchdesign: Tim Maxeiner
Kuratiert von Laurie Steelink und Tim Maxeiner

Henryk M. Broder stellt sein neues Buch „Schwein gehabt – Eine Autobiografie in Bildern” (Knaus Verlag) bei SomoS vor. Am 7. September 2016 von 18 bis 22 Uhr. Das ist zugleich die Vernissage für die gleichnamige Foto-Ausstellung, die täglich vom 8. bis 12. September (jeweils 14 bis 19 Uhr) besucht werden kann.

Der Journalist Henryk Broder ist für seine Reportagen seit Jahrzehnten in der Welt unterwegs. Immer dabei: Seine Kamera. „Ich habe mit dem Fotografieren angefangen, weil ich zu faul war, mir Notizen zu machen”, sagt er. Die Schriftstellerinn Elke Schmitter schreibt in einem begleitenden Essay: „Auf den ersten Blick ist es trostlos auf den meisten von diesen Bildern, auf den zweiten komisch, auf den dritten absurd. Das ist der klassische Dreischritt vieler von Broders Geschichten”. Auch der Schriftsteller Leon De Winter, mit dem Henryk Broder seit langem befreundet ist, hat einen Beitrag zu „Schwein gehabt“ verfasst. Darin heißt es: „Henryk kann die Welt lesen, als wären seine Augen Scanner. Er liest das Schöne, das Hässliche, das Zärtliche, das Rührende.“

Henryk Broder wird für die Dauer der Ausstellung anwesend sein und das Buch, das vor Ort erhältlich ist, auf Wunsch signieren.


Henryk M. Broder, geboren 1946 in Kattowitz, gehört zu den bekanntesten Publizisten Deutschlands. Er ist Mitbegründer des politischen Blogs achgut.de und schreibt für die Welt. Bei Knaus erschienen zuletzt „Die letzten Tage Europas“ sowie „Das ist ja irre! Mein politisches Tagebuch“. Er lebt in Berlin.

Tim Maxeiner, 1986 in Frankfurt am Main geboren, lebt als Fotograf in San Pedro, dem Hafenviertel von Los Angeles. Er arbeitet multimedial, fotografiert, stöbert in historischen Archiven, kreiert Bücher, Kurzfilme und Installationen. Henryk M. Broder lernte er in seiner Zeit als Kameramann für die Fernsehserie „Entweder Broder“ (ARD) kennen.

Künstlerin und Kuratorin Laurie Steelink ist unter anderem Direktor des in 2013 gegründeten Cornelius Projects, San Pedro. Ihr Bachelor hat sie auf dem San Francisco Art Institute bekommen, ihr Masters hat sie auf dem Mason Gross School of the Arts/Rutgers University gemacht. 1990–1995 hat sie als Archivarin an der Gilbert and Lila Silverman Fluxus Collection, New York gearbeitet. 1995-2015 war sie Direktor des Track 16 Gallery, Santa Monica. Steelink hat unter anderem Ausstellungen kuratiert von Künstler wie Don Ed Hardy, Mike Watt, and Johanna Went. Ihre international ausgerichtete Arbeit als Kurator in ihr eigenen Kunstraum sieht sie als signifikantem Teil ihre Künstlerische Praxis. Ihr Interesse dabei ist es, verschiedene soziale und gesellschaftliche Gruppen zusammenzuführen. Steelink bildet eine Hälfte des Punk-Folk Duo’s The Mourners.


Website Henryk Broder
Facebook Event
Knaus Verlag

SomoS, Kottbusser Damm 95, 1.OG, 10967 Berlin
U8 Schönleinstrasse